Zugang zu sauberem Wasser für fast 1.000 Menschen


Das Projekt in der Übersicht

Ein Brunnen für Chiguliro, Malawi Zugang zu sauberem Wasser für fast 1.000 Menschen

Die Zielgruppe des Projekts sind die 921 Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes Chiguliro im Distrikt Rumphi, insbesondere Familien ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. Besonders profitieren Frauen und Kinder, da sie derzeit den Großteil der Wasserbeschaffung übernehmen.

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  • Projektbeschreibung
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Projekt-Region:

Land: Malawi
Ort: Chiguliro, Distrikt Rumphi

Ziel:

10.280 Euro

Projekt Nummer:

2026/173

Projektlaufzeit:

2026

Projekt-Ziel:

Ziel des Projekts ist es, den Zugang zu sauberem Trinkwasser im Dorf Chiguliro nachhaltig zu verbessern. Durch den Bau eines Brunnens erhalten 921 Menschen eine zuverlässige Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Wasser und sind künftig nicht mehr auf unsichere Wasserquellen angewiesen.
Gleichzeitig werden gesundheitliche Risiken deutlich reduziert. Besonders Frauen und Kinder profitieren von dem Projekt, da sie bisher einen erheblichen Teil ihrer Zeit für die Wasserbeschaffung aufwenden müssen. Langfristig trägt das Vorhaben zu einer höheren Lebensqualität, besseren Bildungschancen und einer stabilen Entwicklung der gesamten Gemeinde bei.
Gesamtkosten des Projekts: 10.391 EUR
Beteiligung The Life to Share e.V. 10.280 EUR

Projektdurchführung:

Die Umsetzung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung sowie den zuständigen Behörden. Nach der Auswahl eines geeigneten Standorts werden zunächst geophysikalische Untersuchungen durchgeführt. Anschließend erfolgen die Bohrung und der Bau des Brunnens.

Parallel dazu wird ein Wasserkomitee geschult, das künftig für den Betrieb, die Wartung und die nachhaltige Nutzung der Anlage verantwortlich ist. Nach Fertigstellung werden die Wasserqualität geprüft sowie alle Projektergebnisse dokumentiert und berichtet.

Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Wasserversorgung langfristig und eigenständig durch die Gemeinde aufrechterhalten werden kann.

Die aktuelle Situation

Malawi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und ist in hohem Maße von der Landwirtschaft abhängig. Klimaschwankungen, wiederkehrende Dürren und die Folgen des Klimawandels beeinträchtigen die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Versorgung häufig unzureichend, was gesundheitliche Probleme verschärft und Armut verstärkt.

Auch im Dorf Chiguliro im Distrikt Rumphi District ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit. Die bestehende Wasserversorgung ist unzuverlässig, sodass viele Familien auf offene Bäche und provisorische Wasserstellen angewiesen sind. Diese Wasserquellen sind häufig verunreinigt und erhöhen das Risiko von Durchfallerkrankungen sowie anderen wasserbedingten Infektionen.

Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Sie tragen die Hauptverantwortung für die Wasserbeschaffung und müssen oft weite Wege zurücklegen. Vor allem Mädchen verbringen täglich viele Stunden mit dem Wasserholen – Zeit, die ihnen für den Schulbesuch, das Lernen und ihre persönliche Entwicklung fehlt. Der mangelnde Zugang zu sicherem Trinkwasser beeinträchtigt damit nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Bildungs- und Zukunftschancen der gesamten Gemeinschaft.

Wirtschaftliche Situation:

Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die wirtschaftliche Lage ist stark von der Landwirtschaft geprägt, die für viele Familien die wichtigste Lebensgrundlage darstellt. Gleichzeitig ist dieser Bereich besonders anfällig für Klimaschwankungen, ausbleibende Regenzeiten und Dürren. Wenn Ernten ausfallen oder geringer ausfallen, fehlt vielen Menschen nicht nur Einkommen, sondern auch die tägliche Versorgung.

In ländlichen Regionen sind die Herausforderungen besonders groß. Viele Familien leben mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln und haben nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung und sicheren sanitären Einrichtungen. Dadurch entstehen gesundheitliche Risiken, die wiederum Armut verstärken können.

Auch der Arbeitsmarkt bietet vielen Menschen nur wenige stabile Perspektiven. Bildung und Ausbildung sind deshalb besonders wichtig, um langfristig Chancen zu verbessern. Wenn Kinder jedoch viele Stunden mit der Beschaffung von Wasser verbringen müssen oder durch verunreinigtes Wasser krank werden, fehlt ihnen wertvolle Zeit für Schule und Lernen. Sauberes Trinkwasser ist daher nicht nur eine Frage der Gesundheit, sondern auch eine Grundlage für Bildung, Entwicklung und ein selbstbestimmteres Leben.

Die Situation im Land

Offizieller Name Republik Malawi
Hauptstadt Lilongwe
Projektregion Chiguliro, Distrikt Rumphi
Sprache Englisch, Chichewa
Fläche 118.484 km²
Einwohnerzahl 22.033.992
Welthungerindex Platz 95 von 123

Projekt-Partner:

Bischof Martin Mtumbuka,
Diözese Karonga

Zitat Projektpate

„Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit – mit diesem Projekt schenken wir Gesundheit und Zukunft.“
Bischof Martin Mtumbuka, Diözese Karonga

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    Chiguliro liegt im Distrikt Rumphi im Norden Malawis. Die Region ist ländlich geprägt, und viele Familien leben von Landwirtschaft und einfachen lokalen Einkommensmöglichkeiten. Für die 921 Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes ist der Zugang zu sauberem Wasser jedoch keine Selbstverständlichkeit. Der einzige Wasserhahn im Dorf bleibt die meiste Zeit trocken. Viele Menschen sind deshalb gezwungen, Wasser aus offenen Bächen und Schöpflöchern zu holen.

    Diese Situation belastet besonders Frauen und Kinder. Sie übernehmen häufig den größten Teil der Wasserbeschaffung und verbringen dafür viel Zeit auf beschwerlichen Wegen. Vor allem Mädchen verlieren dadurch Stunden, die ihnen für Schule, Lernen und Erholung fehlen. Zusätzlich birgt verunreinigtes Wasser ein hohes Risiko für Durchfallerkrankungen und andere Infektionen.

    Der geplante Brunnen setzt genau an dieser Herausforderung an. Er soll den Menschen in Chiguliro eine zuverlässige und hygienisch sichere Wasserquelle geben. Damit verbessert das Projekt nicht nur die tägliche Versorgung, sondern stärkt auch Gesundheit, Bildungschancen und die Entwicklung der gesamten Dorfgemeinschaft.

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