
Was in unseren Breiten selbstverständlich ist, bleibt für viele Menschen in Ländern des Globalen Südens unerreichbar: medizinische Hilfe.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt immer wieder Alarm. Krankheiten, die längst als überwunden galten, treten erneut auf oder breiten sich weiter aus. Auch neue Infektionskrankheiten stellen ganze Regionen vor große Herausforderungen. Diese Entwicklungen machen deutlich, wie verletzlich Gesundheitssysteme dort sind, wo medizinische Versorgung fehlt oder nur eingeschränkt vorhanden ist.
In Indien beispielsweise ist die Tuberkulose weiterhin weit verbreitet. Jährlich werden weltweit über zehn Millionen Neuerkrankungen registriert. Besonders in ländlichen Regionen fehlt es an früher Diagnose, kontinuierlicher Behandlung und medizinischer Aufklärung. Auch Cholera-Epidemien, HIV/AIDS und andere Infektionskrankheiten bedrohen immer wieder das Leben vieler Menschen.
The Life To Share engagiert sich daher auch im Aufbau nachhaltiger Strukturen in der medizinischen Versorgung. In Indien wurde unter anderem eine mobile Krankenstation für Tuberkulose-Erkrankte eingerichtet, die von Dorf zu Dorf fährt und medizinische Hilfe direkt zu den Menschen bringt.
Solche mobilen Angebote werden dringend gebraucht – nicht nur in Indien, sondern in vielen Regionen des Globalen Südens. Medizinische Hilfe rettet Leben – und sie darf kein Privileg sein.
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