Schul- und Berufsbildung für Straßenkinder in Bukavu


Das Projekt in der Übersicht

Bildung statt Straße – schenke Kindern im Kongo eine Zukunft

Das Projekt unterstützt 190 Straßenkinder und Jugendliche in Bukavu, die aufgrund von Armut, Vertreibung und den Folgen des Krieges keinen Zugang zu Bildung haben. Besonders gefördert werden zudem 90 Mädchen in der Berufsausbildung sowie 25 Familien in prekären Lebenssituationen, damit Kinder langfristig in einem stabilen Umfeld aufwachsen können.

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Projekt-Region:

Land: DR Kongo, Afrika
Ort: Bukavu

Ziel:

30.000 Euro

Projekt Nummer:

2026/155

Projektlaufzeit:

2026

Projekt-Ziel:

Das Projekt eröffnet Kindern und Jugendlichen in Bukavu neue Zukunftsperspektiven durch den Zugang zu Schul- und Berufsausbildung. Es soll verhindern, dass junge Menschen dauerhaft auf der Straße leben, Opfer von Ausbeutung werden oder sich bewaffneten Gruppen anschließen. Gleichzeitig stärkt die Unterstützung von Familien und jungen Frauen die wirtschaftliche Eigenständigkeit und schafft die Grundlage für ein langfristig stabiles und selbstbestimmtes Leben.
Gesamtkosten des Projekts: 71.652 EUR
Beteiligung Projektpartner Don Bosco Mondo 41.652 EUR
Beteiligung The Life to Share e.V. 30.000 EUR

Projektdurchführung:

Das Projekt wird von den Salesianern Don Bosco in Bukavu umgesetzt und begleitet Kinder, Jugendliche und ihre Familien ganzheitlich. Straßenkinder erhalten Zugang zu Grund- und Sekundarschulbildung, während junge Frauen eine berufliche Ausbildung absolvieren und beim Einstieg ins Berufsleben unterstützt werden. Ergänzend werden besonders vulnerable Familien bei einkommensschaffenden Maßnahmen gefördert, um die Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Regelmäßige Begleitung und Sozialarbeit stellen sicher, dass die Teilnehmenden langfristig von den Maßnahmen profitieren.

Die aktuelle Situation

Die Lage in Bukavu im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist weiterhin von bewaffneten Konflikten, Unsicherheit und wirtschaftlicher Not geprägt. Nach der Einnahme der Stadt durch die M23-Miliz mussten Schulen zeitweise schließen, Hilfsangebote wurden eingeschränkt und Versammlungen sind bis heute stark reglementiert. Viele Kinder und Jugendliche leben auf der Straße und versuchen durch Betteln, Gelegenheitsarbeiten oder das Sammeln von Altmetall zu überleben. Sie sind Hunger, Gewalt, Ausbeutung und dem Risiko ausgesetzt, sich bewaffneten Gruppen anzuschließen; Mädchen und junge Frauen werden zudem besonders häufig Opfer sexueller Gewalt und Frühverheiratung.

Wirtschaftliche Situation:

Die Demokratische Republik Kongo verfügt zwar über große Rohstoffvorkommen, doch viele Menschen profitieren nicht von diesem Reichtum. Besonders im Osten des Landes haben jahrelange Konflikte und die anhaltende Unsicherheit die wirtschaftliche Entwicklung massiv beeinträchtigt. Viele Familien in Bukavu leben unter schwierigen Bedingungen und kämpfen täglich darum, ausreichend Nahrung und die wichtigsten Güter des täglichen Bedarfs zu finanzieren.

Durch die jüngsten Kämpfe hat sich die Lage weiter verschärft. Die Preise für Lebensmittel und andere lebensnotwendige Güter sind stark gestiegen, während zahlreiche Einkommensquellen weggebrochen sind. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren und selbst grundlegende Dienstleistungen sind nur eingeschränkt verfügbar.

Für zahlreiche Familien bedeutet dies, dass sie die Kosten für Schulmaterial, Kleidung oder den Schulbesuch ihrer Kinder nicht mehr aufbringen können. Die Folgen sind gravierend: Immer mehr Kinder verlassen die Schule oder leben auf der Straße. Bildung und berufliche Perspektiven sind daher entscheidende Voraussetzungen, um den Kreislauf aus Armut und Ausgrenzung langfristig zu durchbrechen.

Die Situation im Land

Offizieller Name Demokratische Republik Kongo (Democratic Republic of the Congo)
Hauptstadt Kinshasa
Sprache Französisch (Amtssprache)
Weitere wichtige Nationalsprachen sind Lingala, Swahili, Kikongo und Tshiluba. In der Projektregion Süd-Kivu ist insbesondere Swahili weit verbreitet.
Fläche ca. 2,34 Mio km²
Einwohnerzahl ca. 115 Millionen
Welthunger-Index 37,5 (alarmierend) (Stand: 2025)
Platz 121 von 123 Ländern

Projekt-Partner:

Don Bosco Mondo

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    Bukavu liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo in der Provinz Süd-Kivu, direkt am Kivusee und an der Grenze zu Ruanda. Die Region gehört zu den schönsten Landschaften Afrikas und ist reich an wertvollen Rohstoffen. Gleichzeitig leidet die Bevölkerung seit vielen Jahren unter bewaffneten Konflikten, politischer Instabilität und großer Armut. Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen und suchen innerhalb des Landes Schutz.

    Die anhaltende Unsicherheit und die schwierige wirtschaftliche Lage treffen besonders Kinder und Jugendliche. Viele Familien können ihren Kindern keine ausreichende Versorgung oder Schulbildung mehr ermöglichen. Dadurch steigt die Zahl der Straßenkinder in Bukavu kontinuierlich an. Umso wichtiger sind langfristige Hilfsprojekte, die Bildung, Schutz und neue Zukunftsperspektiven schaffen. Gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos engagiert sich The Life to Share dafür, Kindern und Jugendlichen in dieser herausfordernden Region Hoffnung und neue Chancen zu schenken.

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